Der Diaprojektor

diaprojektor-reflectaBei einem Diaprojektor handelt es sich um ein optisches Gerät, mit dem Bilder auf eine Wand projiziert werden. Der Diaprojektor besteht aus einer Lichtquelle, einem Objektiv und einer Halterung, in der die Dias eingesetzt werden. Meist sind diese in einem Wechselrahmen einzulegen. Das Beleluchtungssystem des Projektors beinhaltet eine Lampe, einen Hohlspiegel und Kondensorlinsen.

Das Dia wird von der Lampe durchstrahlt und über das Objektiv auf die Leinwand projiziert. Um ein klares Bild zu bekommen, muss die Brennweite eingestellt werden. Wie diese einzustellen ist, hängt von dem Abstand des Projektors zur Leinwand ab. Aufgrund der einfachen Technik sind Diaprojektoren unanfällig gegenüber Fehler. Einzig die Lampe muss ausgetauscht werden. Ebenfalls ist kein großes technisches Know-how notwendig, um einen Diaprojektor bedienen zu können.

Die Geschichte des Diaprojektors

Der erste Diaprojektor war die sogenannte Laterna magica. Diese wurde das erste Mal im Jahr 1589 von Johann Baptist Porta beschrieben. Dabei wurden hauptsächlich Schatten oder Zeichnungen vorgeführt. Den erste Diaprojektor für Kleinbildformate brachte im Jahr 1926 die Firma Leitz auf den Markt.

Die Bedienung

Um nicht ständig jedes Dia einzeln in den Diaprojektor geben zu müssen, gibt es Diamagazine. Diese gibt es in länglicher oder in runder Form. Rundmagazine eignen sich besonders gut für Vorträge und Präsentationen. Die Dias werden einzeln in das Magazin geschlichtet. Das Magazin wird danach in den Projektor geschoben. Mittels einer Fernbedienung wird jedes Dia einzeln aufgerufen. Es gibt allerdings auch Diaprojektoren, die über eine automatische Steuerung verfügen. Dabei kann der Intervall, in dem die neuen Dias erscheinen sollen, eingestellt werden.

Zubehör für einen Diaprojektor

braun-diaprojektorFür jeden Diaprojektor gibt es Magazine zu kaufen. Die Größe dieser hängt von der Größe der Dias ab. Grundsätzlich gibt es 6 Formate, nämlich 3×3 cm, 5×5 cm, 7×7 cm oder 8,5 x 8,5 cm. Das Fassungsvermögen der Magazine ist ebenfalls unterschiedlich. Um die einzelnen Dias vor die Linse zu schieben, gibt es eine Fernbedienung. Bei den ersten Geräten wurde diese mit einem Kabel an dem Projektor angebracht.

Später wurden Infrarotfernbedienungen für die Steuerung verwendet. Einige Fernbedienungen verfügen über einen Lichtzeiger. Bei einem Vortrag konnte so auf bestimmte Details im Bild hingewiesen werden. Um Filmstreifen im Format 35 mm ansehen zu können, gibt es einen sogenannten Bildbandansatz. Für jeden Diaprojektor wird eine weiße Leinwand benötigt. Diese befindet sich auf einem Ständer und kann mit wenigen Handgriffen aufgestellt werden.

Dias herstellen

Für das Herstellen von Dias benötigt man keinen besonderen Fotoapparat. Eine normale Kamera, in die ein Film eingelegt werden muss, reicht. Bei der Ausarbeitung im Fotolabor muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass man gerne Dias hätte. Ebenfalls ist die Größe der gewünschten Rahmung anzugeben. Der Kunde bekommt seine Dias fertig geliefert.

Möchte man sich die Mühe machen, die Dias selbst zu rahmen, ist auch das möglich. Jedes einzelne Dia wird in den Klapprahmen gesetzt, der danach verschlossen wird. Möchte man alte Dias digitalisieren, ist das möglich. Für Flachbettscanner gibt es Vorsätze, auf denen die Dias gelegt und eingescannt werden können. Praktischer ist hierbei ein spezieller Diascanner. Aber auch der Fachhandel bietet diesen Service an.

Verwendung von Diaprojektoren

reflecta-diaprojektorSeit der Erfindung der digitalen Fotografie kommen Diaprojektoren nur mehr selten zum Einsatz. Vorher war es eine gängige Methode, um Vorträge mit Bildern zu versehen. Aber auch in vielen Privathaushalten gab es einen Diaprojektor. Der wurde dazu verwendet, um mehreren Personen zugleich die Möglichkeit zu geben, Bilder von Festlichkeiten oder Urlauben anzusehen.

Weltreisende haben ihre Bilder als Dias ausarbeiten lassen, um sie interessierten Personen zu zeigen. Dies geschah im Rahmen eines Diavortrags. Der Reisende erklärte jedes Bild. Danach stand er für Fragen oder Diskussionen zur Verfügung. Effekte, wie Überblendungen oder Ähnliches waren mit einem Diaprojektor nicht möglich, ebenso verfügte er über keinen Ton.

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